• Spielregeln

    1. Baccarat
    2. Blackjack
    3. Roulette

    Baccarat

    ALLGEMEINE DEFINITIONEN UND REGELN

    Deal Das Austeilen der Karten an die Spieler und den Dealer.
    Tischaufsicht der Verantwortliche für die Aufsicht über den Spielbetrieb.
    Dealer Verantwortlicher für die Durchführung des Spiels.
    Schlitten ein Gerät, von dem die Karten ausgeteilt werden.

    1. DEFINITIONEN UND VORGABEN


    1.1 Definitionen

    Baccarat die Anzahl der Punkte des Blattes in der Hand des Spielers oder des Bankhalters ist gleich null.
    Blatt des BankhaltersDas in diesem Teilbereich gespielte Blatt, das auf der Spielfläche für den Bankhalter vorgesehen ist.
    Blatt des SpielersDas in diesem Teilbereich gespielte Blatt, das auf der Spielfläche für den Spieler vorgesehen ist
    Naturel Das Blatt mit einer Punktzahl von 8 oder 9 für die beiden ursprünglichen Karten.
    GleichstandWenn sowohl der Spieler und der Bankhalter die gleiche Anzahl Punkte halten.
    PunktzahlDie Punktzahl eines Blattes muss eine einstellige Zahl von 0 bis 9 (inklusive) sein und wird durch Addition des Wertes der Karten ermittelt. Wenn die Summe der Karten auf einer Hand eine zweistellige Zahl ergeben, so wird die linke Ziffer dieser Zahl außer Acht gelassen und ihr kein Wert zugemessen, d.h. die rechte Ziffer ergibt die Punktzahl des Blattes.

    1.2 Physikalische Eigenschaften eines Baccarat-Tisches

    1.2.1 Baccarat wird auf einem annähernd halbkreisförmigen Tisch (1450 x 800 mm) mit drei Wettflächen für Spieler, Gleichstand und Bankhalter gespielt.

    1.2.2 Ein Baccarat-Tisch verfügt über eine Kartenablage. Die Tische sind nicht mit einer „No Peek"-Vorrichtung ausgestattet. Als Alternative zur „No Peek"-Vorrichtung kann ein Kartenscanner verwendet werden. Falls weitere Baccarat-Tische existieren, müssen die Tische seitens des Casino auf der Oberfläche oder durch ein Tisch-Accessoire mit einer Tischkennzahl gekennzeichnet sein.

    1.2.3 Schlitten
    Der Kartenschlitten muss so entworfen und gebaut sein, dass die Integrität des Spiels gewahrt ist.

    1.3 Die Karten

    1.3.1 Baccarat wird mit acht Blättern gespielt, von denen jedes Blatt über 52 Karten ohne Joker verfügt und deren Rückseiten die gleiche Farbe und das gleiche Design aufweisen müssen, sowie zwei Schneidekarten, von denen sich eine am Ende
    der Blätter befinden und die andere sieben Karten vom Stoßende trennen muss. Ein speziell zu diesem Zweck entworfener Schlitten dient der Ausgabe der Karten

    1.3.2 Der „Wert" jeder Karte eines Blattes ist wie folgt festgelegt:
    i. Für jede Karte von 2 bis 9 gilt der jeweilige Nennwert.
    II. Karten wie die Zehn, Bube, Dame oder König haben den Wert NULL
    III. Jedes Ass hat den Wert eins. Hierzu einige Beispiele für diese Regel:
    a: Ein Blatt, bestehend aus einem Ass, einer 2 und einer 4, hat eine Punktzahl von 7
    b: Ein Blatt, bestehend aus einem Ass, einer 2 und einer 9, ergibt eine Summe von 12, jedoch nur eine Punktzahl von 2, da die Ziffer 1 in der Zahl 12 verworfen wird

    1.3.3 Die Karten unterliegen einer Kontrolle vor Beginn und nach
    Beendigung des Spiels.

    2. EINSÄTZE

    2.1 Allgemeine Regeln

    2.1.1 Eine Spielwette wird im entsprechenden Bereich der Baccarat-Spielfläche auf dem Bildschirm des Spielers platziert. Maximal drei Einsätze können an jeder Spielfläche für Spieler, Bankhalter und Gleichstand platziert werden.

    2.1.2 Eine Wette auf das „Blatt des Bankhalters" ist:
    i.Gewonnen, wenn die Punktzahl im „Blatt des Bankhalters" höher ist als die Punktzahl im „Blatt des Spielers"
    ii. Verloren, wenn die Punktzahl im „Blatt des Bankhalters" niedriger ist als die Punktzahl im „Blatt des Spielers"
    iii.Weder gewonnen noch verloren, wenn die Punktzahlen im „Blatt des Bankhalters" und im „Blatt des Spielers" gleich sind

    2.1.3 Eine Wette auf das „Blatt des Spielers" ist:
    i.Gewonnen, wenn die Punktzahl im „Blatt des Spielers" höher ist als die Punktzahl im „Blatt des Bankhalters"
    ii.Verloren, wenn die Punktzahl im „Blatt des Spielers" niedriger ist als die Punktzahl im „Blatt des Bankhalters"
    iii.Weder gewonnen noch verloren, wenn die Punktzahlen im „Blatt des Bankhalters" und im „Blatt des Spielers" gleich sind.

    2.1.4 Eine Wette auf einen „Gleichstand" ist:
    i.Gewonnen, wenn die Punktzahlen im „Blatt des Bankhalters" und im „Blatt des Spielers" gleich sind
    ii. Verloren, wenn die entsprechenden Punktzahlen nicht gleich sind.

    2.1.5 Nach einem Gleichstand werden alle anderen Einsätze automatisch durch das System zurückgegeben.

    2.1.6 Es wird keine Wette durch das System angenommen, erhöht oder aufgehoben, nachdem der Zeitgeber des Systems durch den Piepton signalisiert hat, dass die Platzierung von Wetten abgeschlossen ist. Zu diesem Zeitpunkt kündigt der Dealer den Abschluss des Spiels mit der Ansage „Keine weiteren Wetten" an.
    Die Ansage „Keine weiteren Wetten" erfolgt, bevor die erste Karte aus dem Kartenschlitten entnommen wird.

    2.1.7 Nachdem die letzte Karte gescannt wurde und der Dealer das Ergebnis der Runde bekannt gegeben hat, übernimmt das System automatisch die Verwaltung der Einsätze am Tisch. Das System sammelt alle verlorenen Wetteinsätze ein und zahlt alle Gewinne aus.

    i. Der für das Spiel zugelassene Mindest- und Höchsteinsatz wird auf dem Bildschirm angezeigt.
    ii. Jeder Spieler ist selbst für die korrekte Platzierung seiner Wette(n) verantwortlich.
    III. Ein Wetteinsatz kann vor dem Austeilen der Karten durch das System zurückgewiesen werden, wenn die Wetten nicht rechtzeitig platziert wurden, die Wettanforderungen bezüglich Minimum oder Maximum nicht erfüllt sind oder die erforderliche Kommunikation mit dem Gaming-Server nicht erwidert wird.

    2.1.8 Im Falle einer Systemunterbrechung gelten alle Zahlungen und Spiele als ungültig.

    2.2 Auszahlung der Wetteinsätze
    Auszahlungen werden gemäß den folgenden Richtlinien durchgeführt:
    i. Ein Wetteinsatz auf das „Blatt des Spielers" wird mit einer Quote von 1:1 zurückgezahlt.
    ii. Ein Wetteinsatz auf das „Blatt des Bankhalters" wird mit einer Quote von 1:1 zurückgezahlt, abzüglich von 5% Kommission auf den Gewinnbetrag.
    Die Kommission wird zum Zeitpunkt der Gewinnauszahlung automatisch durch das System einbehalten.
    iii. Eine Gewinnwette auf „Gleichstand" wird mit einer Quote von 8:1 ausgezahlt

    3. KARTENHANDHABUNG UND MANIPULATION

    3.1 Prüfung und Präsentation der Karten

    3.1.1 Nach Erhalt der Karten am Tisch muss der Dealer die Karten sortieren und prüfen. Er muss sicherstellen, dass die Blätter vollständig und keine Karten fehlerhaft, zerkratzt oder in irgendeiner Weise markiert sind.

    3.1.2 Der Dealer und die Tischaufsicht verteilen die aufgedeckten Karten auf dem Tisch, um sicherzustellen, dass alle Karten vorhanden sind. Die Rückseiten der Karten werden ebenfalls überprüft, um sicherzustellen, dass keine Markierungen existieren, die zur Feststellung des Kartenwertes führen könnten. Alle Karten werden auf Beschädigungen überprüft. Dieser Vorgang wird durch das Casino-Überwachungssystem aufgezeichnet.

    3.1.3 Wenn nach Prüfung der Karten durch den Dealer oder die Tischaufsicht festgestellt wird, dass Karten beschädigt sind oder den Anforderungen nicht entsprechen, so werden sie ersetzt. Der Mangel des beschädigten Blatts wird notiert und das Blatt an den Kartenspeicher zurückgegeben.

    3.1.4 Wenn Karten zu einem gegebenen Zeitpunkt von der Spielfläche eines Baccarat-Tisches entfernt wurden und später wieder an einem Tisch ausgegeben werden sollen, ist der Dealer angewiesen, diese in der oben beschriebenen Weise zu inspizieren und zu präsentieren.

    3.2 Mischvorgänge

    3.2.1 Nachdem die Karten einer Sichtprüfung unterzogen wurden, werden sie verdeckt auf den Tisch gelegt und zwei gleichgroße Stöße gebildet, um sie danach gründlich per „Durchwühlen" des Kartenstapels oder durch einen „Chemmy Shuffle" erneut gründlich zu mischen, bevor dann wieder zwei gleiche Stöße gebildet werden und jeder Stoß mit der Riffeltechnik ein weiteres Mal gemischt wird.

    3.2.2 Nachdem ein Kartenstoß ausgeteilt wurde, werden die Karten vom Dealer gemischt, so dass sie nach dem Zufallsprinzip neu vermischt sind. Ein erneutes Mischen der Karten muss zum Ende des Blattes erfolgen, sobald die Schneidekarte erreicht ist.

    3.2.3 Es liegt im Ermessen des Casinos, dass der Dealer nach Abschluss eines Blattes die Karten neu mischt.

    3.3 Schneiden
    3.3.1 Nachdem die Karten neu gemischt wurden, stapelt der Dealer die Karten mit der von ihm abgewandten Rückseite und schneidet die Karten persönlich.

    3.3.2 Der Dealer muss die Karten schneiden, indem er die Schneidekarte in den Kartenstoß hineinschneidet.

    3.3.3 Sobald die Schneidekarte eingefügt wurde, nimmt der Dealer alle Karten vor der Schneidekarte und legt sie an die Rückseite des Stoßes, woraufhin er sieben Karten schneidet.

    3.3.4 Die Schneidekarte wird sieben Kartenlängen von der Rückseite des Stoßes entfernt platziert.

    3.3.5 Der Kartenstoß wird dann in den Kartenschlitten für den Beginn des Spiels eingefügt.

    3.4 Karten austeilen
    Karten werden von einem speziell zu diesem Zweck entworfenen Schlitten ausgegeben werden, der sich auf dem Tisch zur Linken des Dealers befindet. Ein Dealer entfernt Karten aus dem Schlitten oder dem Blatt und legt sie auf die entsprechende Tischfläche. Zu Beginn einer Spielrunde teilt der Dealer, beginnend mit dem ersten Spieler links von ihm, im Uhrzeigersinn die Karten nach folgendem Muster aus:
    i. Eine aufgedeckte Karte an jeden Spieler, der eine Wette platziert hat
    ii. Eine aufgedeckte Karte an den Dealer
    iii. Eine zweite aufgedeckte Karte an jeden Spieler, der eine Wette platziert hat
    iv. Eine zweite, verdeckte Karte an den Dealer.

    3.5 Das Spiel
    3.5.1 Nach dem Austeilen der ersten vier Karten:
    i. Hat entweder der Spieler oder die Bank ein „Naturel" von 8 oder 9, so bleiben beide automatisch stehen, ohne Ausnahmen.
    II. Ist die Gesamtpunktzahl des Spielers 6 oder 7, so bleibt er stehen.
    III. Wenn der Spieler steht, verlangt der Bankhalter eine Karte bei insgesamt 5 oder weniger.
    iv. Ist die Punktzahl des Spielers insgesamt 5 oder weniger, verlangt der Spieler automatisch und der Dealer teilt dem Spieler eine dritte Karte aus.
    v. Erhält der Spieler eine dritte Karte, zieht der Bankhalter eine dritte Karte gemäß folgender Regeln:
    Das Blatt des Bankhalters ergibt 0,1 oder 2: Der Bankhalter zieht immer eine dritte Karte. Das Blatt des Bankhalters summiert sich auf 3: Der Bankhalter zieht, wenn die dritte Karte des Spielers eine 1-2-3-4-5-6-7-9-0 ist (nicht 8)
    Das Blatt des Bankhalters summiert sich auf 4: Der Bankhalter zieht, wenn die dritte Karte des Spielers eine 2-3-4-5-6-7 ist
    Bankhalter-Summe 5: Der Bankhalter zieht, wenn die dritte Karte des Spielers eine 4-5-6-7 ist
    Bankhalter-Summe 6: Der Bankhalter zieht, wenn die dritte Karte des Spielers eine 6-7 ist
    Bankhalter-Summe 7: Der Bankhalter bleibt stehen

    3.5.2 Die Rangfolge für ein Blatt bei Baccarat ist:
    i. Eine Punktzahl von neun
    II. Eine Punktzahl von acht
    III. Eine Punktzahl von sieben und
    IV. so weiter bis zu einer Punktzahl von Baccarat.

    3.5.3 Der Dealer gibt den Gewinner bekannt und das Ergebnis erscheint zeitgleich auf der Seite des Spielers.

    3.5.4 Erscheint die Schneidekarte während des Spiels, so wird sie entfernt und zur Rechten des Dealers neben dem Kartenhalter im klaren Sichtfeld des Spielers platziert. Der Dealer kündigt das letzte Spiel mit der Ansage „Letztes Blatt vor dem Mischen" an.
    Nach Abschluss dieses Blattes werden keine Karten mehr ausgegeben, bis das Mischen stattgefunden hat.

    3.6 Die Kartenaufnahme
    Am Ende einer Spielrunde werden alle Karten auf der Spielfläche durch den Dealer von rechts nach links aufgenommen, indem eine Karte nach der anderen übereinander gelegt wird, um sie bei einer Frage oder einem Streit wieder in der richtigen Reihenfolge zurück auf den Tisch legen zu können. Jeder Dealer hat konsequent darauf achten, dass Karten immer nur in einer Richtung aufgenommen werden. Der Dealer nimmt zunächst seine eigenen Karten auf und verwendet sie dazu, die Karten der Spieler zu dem Kartenstoß in der umgekehrten Reihenfolge der ursprünglichen Ausgabeordnung, von rechts nach links in der Weise hinzuzufügen, dass sich die Karten des Dealers letztendlich am Boden des Ablagestapels wiederfinden. Nach der Aufnahme werden alle Spielerkarten und die Karten des Dealers in die Kartenablage gegeben.

    4. UNTERSAGTE HANDLUNGEN

    4.1 Weder das Casino noch eine andere Person ist berechtigt, Karten zu entfernen, hinzuzufügen oder zu verändern, mit Ausnahme der in dieser Regelung aufgeführten Handlungen. Ebenso ist es einem Dealer oder Mitarbeiter des Casinos untersagt, einer anderen Person eine solche Handlung zu gestatten.

    4.2 Der Dealer vermeidet es, die Vorderseite einer Karte anzusehen oder sie anderen zu zeigen, bevor sie ausgeteilt wurde.

    4.3 Dem Dealer und der Tischaufsicht ist es untersagt, einen Spieler über die Spielstrategie zu beraten oder Empfehlungen für das angemessene Spiel eines Blattes zu geben, solange der Spieler noch eine Wette für das laufende Spiel offen hat.

    Blackjack

    1. DEFINITIONEN UND VORGABEN

    1.1 Definitionen
    Black Jack
    Ein Ass und eine Zusatzkarte mit einem Punktwert von zehn, die als die ersten beiden Karten an einen Spieler oder den Dealer ausgegeben werden.

    Gesamtpunktzahl „Harte Hand"
    Die Zahl der Gesamtpunkte eines Blattes, das keine Asse enthält oder Asse, die jeweils mit einem Wert von eins gezählt werden.

    Verdeckte Karte
    Eine Karte, die verdeckt an den Dealer ausgegeben wird und so lange verdeckt bleibt, bis alle Spieler ihre verlangten Karten erhalten haben.

    Spielfläche oder Tischlayout
    Filz, Stoff oder anderes Material, die die Spielfläche eines Black Jack-Tisches bedeckt.

    Gesamtpunktzahl „Weiche Hand"
    Die Zahl der Gesamtpunkte eines Blattes, das ein oder mehrere Asse enthält und bei dem ein Ass mit einem Wert von elf gezählt wird.

    1.2 Physikalische Eigenschaften eines Black Jack-Tisches
    1.2.1, Blackjack wird auf einem annähernd halbkreisförmigen Tisch (1450 x 800 mm) mit Plätzen für bis zu sieben Spielern auf der einen Seite und dem Dealer auf der gegenüberliegenden Seite gespielt.

    1.2.2 Ein Black Jack-Tisch verfügt über eine Kartenablage.
    Die Tische sind nicht mit einer „No Peek"-Vorrichtung ausgestattet. Als Alternative zur „No Peek"-Vorrichtung kann ein Kartenscanner verwendet werden. Falls weitere Black Jack-Tische existieren, müssen die Tische seitens des Casino auf der Spielfläche oder Benutzeroberfläche mit einer Tischkennzahl/Kennung gekennzeichnet sein.

    1.2.3 Die folgenden Hinweise werden auf der Spielfläche oder einer Tischanzeige für jeden Spieler deutlich sichtbar angezeigt:
    i. Eine dieser Erklärungen enthält im Wesentlichen: „Dealer muss auf 16 gleichziehen und auf 17 stehenbleiben"

    ii. „Black Jack gewinnt im Verhältnis 3:2" (höhere Quote den tatsächlichen Bedingungen anpassen) und
    „Versicherung wird im Verhältnis 2:1 ausgezahlt" (höhere Quoten und Einschränkungen für die Versicherung den tatsächlichen Bedingungen anpassen).

    1.3 Die Spielregeln müssen ausweisen:
    i.Den zugelassenen Mindest- und Höchsteinsatz am Tisch und gegebenenfalls zugelassene Mindest- und Höchsteinsätze für besondere Gegebenheiten
    ii. Gegebenenfalls Beschränkungen für das Verdoppeln.
    iii. Gegebenenfalls Beschränkungen für das Teilen von Assen oder die Anzahl der Karten, die gezogen werden können, um Asse zu teilen.
    iv. Gegebenenfalls spezielle Auszahlungsbedingungen oder Auszahlungsquoten

    1.5 Schlitten
    Der Kartenschlitten muss so entworfen und gebaut sein, dass die Integrität des Spiels gewahrt ist. Der Kartenschlitten und die Kartenablage müssen täglich vor ihrer Verwendung überprüft werden, um sicherzustellen,
    dass sie einwandfrei funktionieren und keinen negativen Einfluss auf die Integrität des Spiels haben.

    1.6 Cards
    Die Wertigkeit der in einem Kartenspiel enthaltenen Karten ist wie folgt:
    i. Eine Karte von 2 bis 10 hat ihren Nennwert
    ii. Bube, Dame und König haben einen Wert von 10.
    iii. Ein Ass kann entweder den Wert 1 oder 11 haben, solange ein Wert von 11 die Gesamtpunktzahl nicht über 21 anhebt, für welchen Fall es einen Wert von eins hat.
    iv. Ein Standard-Black-Jack-Blatt umfasst 52 Karten in vier Farben (Herz, Karo, Kreuz und Pik), die aus numerischen Karten von 2 bis 10 sowie Buben, Damen, Königen und Assen bestehen.

    2. Einsätze

    2.1 Allgemeine Regeln

    2.1.1 Bevor die erste Karte für eine Spielrunde ausgegeben wird, muss ein Spieler seinen Einsatz vornehmen.
    Einsätze zählen als gewonnene Wette, wenn eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist:
    i. Die Summe des Kartenwertes für den Spieler ist 21 oder darunter und die Summe des Kartenwertes für den Dealers ist höher als 21

    ii. Die Summe des Kartenwertes für den Spieler übersteigt die Summe des Kartenwertes für den Dealer und die Summe des Kartenwertes von Spieler oder Dealer überschreiten 21 nicht

    iii. Der Spieler hat einen Black-Jack, der Dealer nicht.

    iv. Wetteinsätze gehen verloren, wenn der Spieler nicht das Gewinnblatt hält, es sei denn, der Wert der Blätter von Spieler und Dealer ist gleich. Der Dealer sammelt alle verlorenen Einsätze ein, außer im Falle von Unregelmäßigkeiten.

    2.1.2 Außer beim Teilen von Paaren, Verdoppeln oder bei Versicherungen darf kein Wetteinsatz erhöht, verringert oder zurückgenommen werden, nachdem die erste Karte einer Runde ausgeteilt wurde. Alle Wetten bei Blackjack werden in Übereinstimmung mit der Spielesoftware aus verfügbaren Mittel des Spielers vorgenommen.

    2.1.3 Es wird keine Wette durch das System angenommen, erhöht oder aufgehoben, nachdem der Zeitgeber des Systems den Ablauf der Setzfrist signalisiert hat und damit die Platzierung von Wetten abgeschlossen ist. Zu diesem Zeitpunkt kündigt der Dealer den Abschluss des Spiels mit der Ansage „Keine weiteren Wetten" an. Die Ansage „Keine weiteren Wetten" hat zu erfolgen, bevor die erste Karte aus dem Schlitten gezogen wird.

    2.1.4 Nachdem die letzte Karte gescannt wurde und der Dealer das Ergebnis der Runde bekannt gegeben hat, übernimmt das System automatisch das Einziehen der Wetteinsätze aus verlorenen Wetten und die Auszahlung aller Gewinnwetten.

    i. Erlaubte Mindest- und Höchsteinsätze werden auf dem Bildschirm für das Spiel angezeigt.
    ii Jeder Spieler ist selbst für die korrekte Platzierung seiner Wette(n) verantwortlich.
    iii. Ein Wetteinsatz kann vor dem Austeilen der Karten durch das System zurückgewiesen werden, wenn die Wetten nicht rechtzeitig platziert wurden, die Wettanforderungen bezüglich Minimum oder Maximum nicht erfüllt sind oder die erforderliche Kommunikation mit dem Gaming-Server nicht erwidert wird.

    2.1.5 Im Falle einer Systemunterbrechung gelten alle Zahlungen und Spiele als ungültig.

    2.2 Push und Ausnahmen
    Eine Wette ist ungültig und der Einsatz wird an den Spieler zurückgegeben, wenn die Summe des Kartenwertes des Spielers identisch mit der Summe des Kartenwertes des Dealers ist oder wenn sowohl der Dealer als auch der Spieler einen Blackjack haben. Die Wette eines Spielers geht verloren, wenn der Dealer einen Blackjack hat und die Summe des Kartenwertes des Spielers 21 ist, aber kein Blackjack. Die Wette eines Spielers geht verloren, wenn die Kartenwerte des Spielers und des Dealers jeweils 21 überschreiten.

    2.3 Auszahlung der Wetten

    i. Gewinnwetten werden mit einer Quote von mindestens 1:1 ausgezahlt, mit Ausnahme eines Blackjack, der mit einer Quote von mindestens 3:2 ausbezahlt wird

    i i. Sind das Blatt des Dealers und des Spielers auf den Punkt gleich, spricht man von einem Push - es gibt keinen Gewinner oder Verlierer.

    iii. Übersteigt das Blatt des Spielers insgesamt 21, so hat er sich überkauft und verliert seine Wette.

    2.4 Handhabung der Einsätze

    Nach einer Wette auf die Versicherung, eine Verdoppelung oder ein geteiltes Paar, die durch die Software bestätigt wurde, ist es keinem Spieler erlaubt, Einsätze vorzunehmen, zu entfernen oder zu ändern, bis der Vorgang abgeschlossen ist.

    2.5 Einsatz auf eine Versicherung

    2.5.1
    Wenn die erste Karte an den Dealer ein Ass ist, kann ein Spieler eine Versicherungswette abschließen, die dann gewinnt, wenn die verdeckte Karte des Dealers ein König, eine Dame, ein Bube oder eine Zehn ist oder verliert, wenn es ein Ass oder eine Zahl von 2 bis 9 ist. Bei einer Versicherungswette wird die Hälfte des ursprünglichen Wetteinsatzes des Spielers gesetzt. Der Spieler kann eine Versicherung durch Klicken auf
    die entsprechende Schaltfläche ablehnen oder akzeptieren.

    2.5.2
    Versicherungswetteinsätze müssen unmittelbar nach Ausgabe der zweiten Karte an die Spieler platziert werden, nachdem die Karte des Dealers aufgedeckt wurde und bevor eine weitere, zusätzliche Karte über die zweite Karte hinaus an den Dealer geht.

    2.5.3
    Alle gewonnenen Wetteinsätze auf eine Versicherung werden mit einer Quote von 2:1 ausgezahlt. Alle verlorenen Wetten aus Versicherungen werden durch die Software sofort eingesammelt, nachdem der Dealer die verdeckte Karte auf Blackjack geprüft hat.

    2.6 Verdoppeln
    Das Casino kann es einem Spieler ermöglichen, den Einsatz für sein Blatt nach den ersten beiden Karten durch einen zusätzlichen Einsatz zu verdoppeln, der den ursprünglichen Einsatz aber nicht übersteigen darf. Genau eine (1) zusätzliche Karte wird dann dem Blatt des Spielers hinzugefügt, für das er verdoppelt hat

    2.7 Teilen
    Wenn die ersten beiden Karten, die ein Spieler erhält, in ihrem Wert identisch sind, kann der Spieler sein Blatt in zwei separate Blätter teilen. Dabei muss er für das zweite Blatt zusätzlich den identischen, ursprünglichen Einsatz hinterlegen. Wenn ein Spieler ein Paar teilt, erhält er vom Dealer jeweils eine zweite Karte für jedes Blatt. Nachdem jedem geteilten Paar eine zusätzliche Karte ausgeteilt wurde, muss der Spieler stehen bleiben oder ziehen. Das weitere Teilen eines Paares, einschl. von Asse-Paaren, ist nicht möglich. Es liegt im Ermessen des Casinos, dass ein Spieler mit einem geteilten Asse-Paar nur eine zusätzliche Karte zu jedem Ass erhält. Im Falle einer Teilung von Assen und einer zweiten Karte mit einem Wert von 10, wird dies als 21 und nicht als Black Jack gewertet.

    3. KARTENHANDHABUNG UND MANIPULATION

    3.1 Inspektion und Präsentation der Karten

    3.1.1 Nach Erhalt der Karten am Tisch, muss der Dealer die Karten sortieren und prüfen. Er muss sicherstellen, dass die Blätter vollständig und keine Karten fehlerhaft, zerkratzt oder in irgendeiner Weise markiert sind.

    3.1.2 Die Tischaufsicht verteilt die aufgedeckten Karten nach Blatt, Farbe und Reihenfolge so auf dem Tisch, dass jede einzelne Karte identifiziert werden kann. Dieser Vorgang wird durch das Casino-Überwachungssystem aufgezeichnet.

    3.1.3 Der Dealer muss die Karten inspizieren, präsentieren, mischen und im Kartenschlitten am Black Jack-Tisch unterbringen, von wo aus sie ausgeteilt werden.

    3.1.4 Wenn Karten zu einem gegebenen Zeitpunkt von der Spielfläche eines Baccarat-Tisches entfernt wurden und später wieder an einem Tisch ausgegeben werden sollen, ist der Dealer angewiesen, diese in der oben beschriebenen Weise zu inspizieren und zu präsentieren.

    3.2 Mischvorgänge

    3.2.1 Nach der Präsentation und Inspektion der Karten legt der Dealer die Karten verdeckt auf den Tisch, vermischt sie gründlich per „Durchwühlen" des Kartenstapels oder einer ähnlichen Technik, mischt und stapelt sie.

    3.2.2 Nachdem jeder Stapel ausgeteilt wurde, mischt der Dealer die Karten durch, damit sie nach dem Zufallsprinzip vermischt sind. Ein erneutes Mischen der Karten muss zum Ende des Blattes erfolgen, sobald die Schneidekarte erreicht ist.

    3.2.3 Es liegt im Ermessen des Casinos, dass der Dealer nach Abschluss eines Blattes die Karten neu mischt.

    3.3 Schneiden
    Nachdem die Karten neu gemischt wurden, hebt der Dealer die Karten persönlich ab.
    i. Die Schneidekarte wird bei Blackjack 4 Blätter vom hinteren Ende des Schlittens platziert.
    ii. Sobald die Schneidekarte eingefügt wurde, nimmt der Dealer alle Karten vor der Schneidekarte und platziert sie am Ende des Stapels.

    3.4 Karten austeilen
    Karten werden von einem speziell zu diesem Zweck entworfenen Schlitten ausgegeben werden, der sich auf dem Tisch zur Linken des Dealers befindet. Ein Dealer entfernt Karten aus dem Schlitten oder dem Blatt und legt Sie sie auf die entsprechende Tischfläche. Zu Beginn einer Spielrunde teilt der Dealer, beginnend mit dem ersten Spieler links von ihm, im Uhrzeigersinn die Karten nach folgendem Muster aus:
    i. Eine aufgedeckte Karte an jeden Spieler, der eine Wette platziert hat
    ii. Eine aufgedeckte Karte an den Dealer
    iii. Eine zweite aufgedeckte Karte an jeden Spieler, der eine Wette platziert hat
    iv. Eine zweite, verdeckte Karte an den Dealer.

    3.5 Das Spiel
    i. Nachdem zwei Karten an jeden Spieler und an den Dealer verteilt wurden, wird jeder Spieler abgefragt, ob er verdoppeln, ein Paar teilen, stehen, eine Karte ziehen oder eine Versicherungswette platzieren will.
    ii. Ein Spieler muss seine Handlungsabsichten verdeutlichen, indem er die entsprechenden Funktionen auf der Spieloberfläche des Softwareprogramms innerhalb eines zugewiesenen Zeitrahmens betätigt.
    iii. Der Dealer wartet auf ein Software-Signal des Spielers, das die Handlungsabsichten des Spielers wiedergibt, bevor er mit der Ausgabe zusätzlicher Karten an den Spieler fortfährt oder zum nächsten Spieler übergeht - es sei denn, der Kartenwert des Spielers liegt bei genau 21 (einundzwanzig)
    oder übersteigt 21 (einundzwanzig), in welchem Fall dem Dealer durch die Software signalisiert wird, zum nächsten Spiel überzugehen. Erfolgt seitens des Spielers keine Antwort innerhalb des durch das Casino festgesetzten Zeitrahmens, wird der Dealer durch die Software aufgefordert, ohne weitere Maßnahmen zum nächsten Spieler überzugehen.

    3.6 Die Kartenaufnahme
    Am Ende einer Spielrunde werden alle Karten auf der Spielfläche durch den Dealer von rechts nach links aufgenommen, indem eine Karte nach der anderen übereinander gelegt wird, um sie bei einer Frage oder einem Streit wieder in der richtigen Reihenfolge zurück auf den Tisch legen zu können. Jeder Dealer hat konsequent darauf achten, dass Karten immer nur in einer Richtung aufgenommen werden. Der Dealer nimmt zunächst seine eigenen Karten auf und verwendet Sie dazu, die Karten der Spieler zu dem Kartenstoß in der umgekehrten Reihenfolge der ursprünglichen Ausgabeordnung, von rechts nach links in der Weise hinzuzufügen, dass sich die Karten des Dealers letztendlich am Boden des Ablagestapels wiederfinden. Nach der Aufnahme werden alle Spielerkarten und die Karten des Dealers in die Kartenablage gegeben.

    3.7 Verdeckte Dealer-Karte

    Der Dealer wird seine verdeckte Karte weder anschauen, zeigen, noch erlauben, dass der Wert der Karte publik wird, bis alle Spieler ihre angeforderten Karten erhalten haben, es sei denn, die aufgedeckte Karte des Dealers ist ein Ass. Ist die aufgedeckte Karte des Dealers ein Ass, so bietet die Software den Spielern die Möglichkeit einer Versicherung und signalisiert dem Dealer nach Ablauf der gewählten Zeit für diese Handlung, zu überprüfen, ob die verdeckte Karte einen Blackjack ergibt

    4. UNTERSAGTE HANDLUNGEN

    4.1 Weder das Casino noch eine andere Person ist berechtigt, Karten zu entfernen, hinzuzufügen oder zu verändern, mit Ausnahme der in dieser Regelung aufgeführten Handlungen. Ebenso ist es einem Dealer oder Mitarbeiter des Casinos untersagt, einer anderen Person eine solche Handlung zu gestatten.

    4.2 Der Dealer vermeidet es, die Vorderseite einer Karte anzusehen oder sie anderen zu zeigen, bevor sie ausgeteilt wurde.

    4.3 Dem Dealer und der Tischaufsicht ist es untersagt, einen Spieler über die Spielstrategie zu beraten oder Empfehlungen für das angemessene Spiel eines Blattes zu geben, solange der Spieler noch eine Wette für das laufende Spiel offen hat. Einem Spieler mit einem Blackjack oder einer harten oder weichen Punktzahl von insgesamt 21 wird durch die Software keine weitere Karte angeboten.
    ii. Ein Dealer fügt seinem Blatt zusätzliche Karten hinzu, wie durch die Software signalisiert, bis er eine harte oder weiche Punktzahl von 17, 18, 19, 20 oder 21 hat.
    iii. Ein Dealer kann unabhängig von der Punktzahl keine zusätzliche Karte für sein Blatt ziehen, wenn hinsichtlich der Blätter aller Spieler Entscheidungen gefällt sind und die Punktzahl im Blatt des Dealers keine Auswirkung auf das Ergebnis hat.

    Roulette

    1. DEFINITIONEN UND VORGABEN

    1.1 Definitionen
    Black Bet Wette, die sich nur auf die schwarzen Zahlen beschränkt. Column Bet Wette auf alle zwölf (12) Zahlen in einer (1) Kolonne.

    Corner Bet
    Wette auf die vier (4) angrenzenden Zahlen, die eine Ecke bilden.
    Oder auf die folgenden vier Zahlen:
    Null (0)
    Eins (1)
    Zwei (2)
    Drei (3)

    Dozen Bet
    Wette auf eine der folgenden
    Die Zahlen von eins (1) bis zwölf (12)
    Die Zahlen von dreizehn (13) bis vierundzwanzig (24)
    Die Zahlen von fünfundzwanzig (25) bis sechsunddreißig (36) Achtzehn

    Number Bet

    Wette auf eine (1) der folgenden:
    Die Zahlen von eins (1) bis achtzehn (18)
    Die Zahlen neunzehn (19) bis sechsunddreißig (36)

    Even Bet
    Wette auf alle geraden Zahlen des Roulette-Rades

    Kesselspiele
    Wette im Bereich der siebenunddreißig (37) Zahlen entsprechend der Zahlen auf dem Roulette-Rad, darunter die folgenden:

    Corner Bet (oder Viereck)-Wette
    Five Number Bet
    Line Bet
    Row Bet
    Split Bet
    Straight-up Bet
    Street Bet
    Six Line Bet

    Line Bet
    Wette auf sechs (6) Zahlen in zwei (2) Reihen

    Odd Bet
    Wette auf die ungeraden Zahlen des Roulette-Rades

    Outside Bet

    Wette außerhalb des Bereichs der siebenunddreißig (37) Zahlen, einschließlich der folgenden:

    Black Bet
    Column Bet
    Dozen Bet
    Eighteen Number Bet
    Even Bet
    Odd Bet
    Red Bet
    Number Bet

    Tischaufsicht
    Verantwortlicher für die Durchführung des Spiels.

    Red Bet
    Wette auf eine rote Zahl

    Row oder Street Bet
    Wette auf drei (3) Zahlen einer Querreihe

    Split Bet
    Wette auf zwei (2) benachbarte Zahlen

    Straight Up Bet
    Wette auf eine der folgenden:
    Einzelne Zahl von eins (1) bis sechsunddreißig (36)
    Zero (0)

    Street Bet
    Wette auf drei (3) Zahlen in einer Reihe

    1.2 Physikalische Eigenschaften des Roulette-Tisches

    1.2.1 Roulette wird auf einem nicht genormten, stabilen Holztisch (2000 x 950 mm) mit europäischem Standard-Layout gespielt.

    1.2.2 Falls weitere Roulette-Tische existieren, müssen die Tische seitens des Casino auf der Spielfläche oder Benutzeroberfläche mit einer Tischkennzahl/Kennung gekennzeichnet sein.

    2. Einsätze

    2.1 Allgemeine Regeln

    2.1.1 Bevor die erste Karte für eine Spielrunde ausgegeben wird, muss ein Spieler seinen Einsatz vornehmen.
    Einsätze zählen als gewonnene Wette, wenn eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist:
    i. Die Summe des Kartenwertes für den Spieler ist 21 oder darunter und die Summe des Kartenwertes für den Dealers ist höher als 21

    ii. Die Summe des Kartenwertes für den Spieler übersteigt die Summe des Kartenwertes für den Dealer und die Summe des Kartenwertes von Spieler oder Dealer überschreiten 21 nicht

    iii. Der Spieler hat einen Black-Jack, der Dealer nicht.

    iv. Wetteinsätze gehen verloren, wenn der Spieler nicht das Gewinnblatt hält, es sei denn, der Wert der Blätter von Spieler und Dealer ist gleich. Der Dealer sammelt alle verlorenen Einsätze ein, außer im Falle von Unregelmäßigkeiten.

    2.1.2 Außer beim Teilen von Paaren, Verdoppeln oder bei Versicherungen darf kein Wetteinsatz erhöht, verringert oder zurückgenommen werden, nachdem die erste Karte einer Runde ausgeteilt wurde. Alle Wetten bei Blackjack werden in Übereinstimmung mit der Spielesoftware aus verfügbaren Mittel des Spielers vorgenommen.

    2.1.3 Es wird keine Wette durch das System angenommen, erhöht oder aufgehoben, nachdem der Zeitgeber des Systems den Ablauf der Setzfrist signalisiert hat und damit die Platzierung von Wetten abgeschlossen ist. Zu diesem Zeitpunkt kündigt der Dealer den Abschluss des Spiels mit der Ansage „Keine weiteren Wetten" an. Die Ansage „Keine weiteren Wetten" hat zu erfolgen, bevor die erste Karte aus dem Schlitten gezogen wird.

    2.1.4 Nachdem die letzte Karte gescannt wurde und der Dealer das Ergebnis der Runde bekannt gegeben hat, übernimmt das System automatisch das Einziehen der Wetteinsätze aus verlorenen Wetten und die Auszahlung aller Gewinnwetten.

    i. Erlaubte Mindest- und Höchsteinsätze werden auf dem Bildschirm für das Spiel angezeigt.
    ii Jeder Spieler ist selbst für die korrekte Platzierung seiner Wette(n) verantwortlich.

    iii. Ein Wetteinsatz kann vor dem Austeilen der Karten durch das System zurückgewiesen werden, wenn die Wetten nicht rechtzeitig platziert wurden, die Wettanforderungen bezüglich Minimum oder Maximum nicht erfüllt sind oder die erforderliche Kommunikation mit dem Gaming-Server nicht erwidert wird.

    2.1.5 Im Falle einer Systemunterbrechung gelten alle Zahlungen und Spiele als ungültig.

    2.2 Push und Ausnahmen
    Eine Wette ist ungültig und der Einsatz wird an den Spieler zurückgegeben, wenn die Summe des Kartenwertes des Spielers identisch mit der Summe des Kartenwertes des Dealers ist oder wenn sowohl der Dealer als auch der Spieler einen Blackjack haben. Die Wette eines Spielers geht verloren, wenn der Dealer einen Blackjack hat und die Summe des Kartenwertes des Spielers 21 ist, aber kein Blackjack. Die Wette eines Spielers geht verloren, wenn die Kartenwerte des Spielers und des Dealers jeweils 21 überschreiten.

    2.3 Auszahlung der Wetten

    i. Gewinnwetten werden mit einer Quote von mindestens 1:1 ausgezahlt, mit Ausnahme eines Blackjack, der mit einer Quote von mindestens 3:2 ausbezahlt wird

    i i. Sind das Blatt des Dealers und des Spielers auf den Punkt gleich, spricht man von einem Push - es gibt keinen Gewinner oder Verlierer.

    iii. Übersteigt das Blatt des Spielers insgesamt 21, so hat er sich überkauft und verliert seine Wette.

    2.4 Handhabung der Einsätze

    Nach einer Wette auf die Versicherung, eine Verdoppelung oder ein geteiltes Paar, die durch die Software bestätigt wurde, ist es keinem Spieler erlaubt, Einsätze vorzunehmen, zu entfernen oder zu ändern, bis der Vorgang abgeschlossen ist.

    2.5 Einsatz auf eine Versicherung

    2.5.1
    Wenn die erste Karte an den Dealer ein Ass ist, kann ein Spieler eine Versicherungswette abschließen, die dann gewinnt, wenn die verdeckte Karte des Dealers ein König, eine Dame, ein Bube oder eine Zehn ist oder verliert, wenn es ein Ass oder eine Zahl von 2 bis 9 ist. Bei einer Versicherungswette wird die Hälfte des ursprünglichen Wetteinsatzes des Spielers gesetzt. Der Spieler kann eine Versicherung durch Klicken auf
    die entsprechende Schaltfläche ablehnen oder akzeptieren.

    2.5.2
    Versicherungswetteinsätze müssen unmittelbar nach Ausgabe der zweiten Karte an die Spieler platziert werden, nachdem die Karte des Dealers aufgedeckt wurde und bevor eine weitere, zusätzliche Karte über die zweite Karte hinaus an den Dealer geht.

    2.5.3
    Alle gewonnenen Wetteinsätze auf eine Versicherung werden mit einer Quote von 2:1 ausgezahlt. Alle verlorenen Wetten aus Versicherungen werden durch die Software sofort eingesammelt, nachdem der Dealer die verdeckte Karte auf Blackjack geprüft hat.

    2.6 Verdoppeln
    Das Casino kann es einem Spieler ermöglichen, den Einsatz für sein Blatt nach den ersten beiden Karten durch einen zusätzlichen Einsatz zu verdoppeln, der den ursprünglichen Einsatz aber nicht übersteigen darf. Genau eine (1) zusätzliche Karte wird dann dem Blatt des Spielers hinzugefügt, für das er verdoppelt hat

    2.7 Teilen
    Wenn die ersten beiden Karten, die ein Spieler erhält, in ihrem Wert identisch sind, kann der Spieler sein Blatt in zwei separate Blätter teilen. Dabei muss er für das zweite Blatt zusätzlich den identischen, ursprünglichen Einsatz hinterlegen. Wenn ein Spieler ein Paar teilt, erhält er vom Dealer jeweils eine zweite Karte für jedes Blatt. Nachdem jedem geteilten Paar eine zusätzliche Karte ausgeteilt wurde, muss der Spieler stehen bleiben oder ziehen. Das weitere Teilen eines Paares, einschl. von Asse-Paaren, ist nicht möglich. Es liegt im Ermessen des Casinos, dass ein Spieler mit einem geteilten Asse-Paar nur eine zusätzliche Karte zu jedem Ass erhält. Im Falle einer Teilung von Assen und einer zweiten Karte mit einem Wert von 10, wird dies als 21 und nicht als Black Jack gewertet.

    3. KARTENHANDHABUNG UND MANIPULATION

    3.1 Inspektion und Präsentation der Karten

    3.1.1 Nach Erhalt der Karten am Tisch, muss der Dealer die Karten sortieren und prüfen. Er muss sicherstellen, dass die Blätter vollständig und keine Karten fehlerhaft, zerkratzt oder in irgendeiner Weise markiert sind.

    3.1.2 Die Tischaufsicht verteilt die aufgedeckten Karten nach Blatt, Farbe und Reihenfolge so auf dem Tisch, dass jede einzelne Karte identifiziert werden kann. Dieser Vorgang wird durch das Casino-Überwachungssystem aufgezeichnet.

    3.1.3 Der Dealer muss die Karten inspizieren, präsentieren, mischen und im Kartenschlitten am Black Jack-Tisch unterbringen, von wo aus sie ausgeteilt werden.

    3.1.4 Wenn Karten zu einem gegebenen Zeitpunkt von der Spielfläche eines Baccarat-Tisches entfernt wurden und später wieder an einem Tisch ausgegeben werden sollen, ist der Dealer angewiesen, diese in der oben beschriebenen Weise zu inspizieren und zu präsentieren.

    3.2 Mischvorgänge

    3.2.1 Nach der Präsentation und Inspektion der Karten legt der Dealer die Karten verdeckt auf den Tisch, vermischt sie gründlich per „Durchwühlen" des Kartenstapels oder einer ähnlichen Technik, mischt und stapelt sie.

    3.2.2 Nachdem jeder Stapel ausgeteilt wurde, mischt der Dealer die Karten durch, damit sie nach dem Zufallsprinzip vermischt sind. Ein erneutes Mischen der Karten muss zum Ende des Blattes erfolgen, sobald die Schneidekarte erreicht ist.

    3.2.3 Es liegt im Ermessen des Casinos, dass der Dealer nach Abschluss eines Blattes die Karten neu mischt.

    3.3 Schneiden
    Nachdem die Karten neu gemischt wurden, hebt der Dealer die Karten persönlich ab.
    i. Die Schneidekarte wird bei Blackjack 4 Blätter vom hinteren Ende des Schlittens platziert.
    ii. Sobald die Schneidekarte eingefügt wurde, nimmt der Dealer alle Karten vor der Schneidekarte und platziert sie am Ende des Stapels.

    3.4 Karten austeilen
    Karten werden von einem speziell zu diesem Zweck entworfenen Schlitten ausgegeben werden, der sich auf dem Tisch zur Linken des Dealers befindet. Ein Dealer entfernt Karten aus dem Schlitten oder dem Blatt und legt Sie sie auf die entsprechende Tischfläche. Zu Beginn einer Spielrunde teilt der Dealer, beginnend mit dem ersten Spieler links von ihm, im Uhrzeigersinn die Karten nach folgendem Muster aus:
    i. Eine aufgedeckte Karte an jeden Spieler, der eine Wette platziert hat
    ii. Eine aufgedeckte Karte an den Dealer
    iii. Eine zweite aufgedeckte Karte an jeden Spieler, der eine Wette platziert hat
    iv. Eine zweite, verdeckte Karte an den Dealer.

    3.5 Das Spiel
    i. Nachdem zwei Karten an jeden Spieler und an den Dealer verteilt wurden, wird jeder Spieler abgefragt, ob er verdoppeln, ein Paar teilen, stehen, eine Karte ziehen oder eine Versicherungswette platzieren will.
    ii. Ein Spieler muss seine Handlungsabsichten verdeutlichen, indem er die entsprechenden Funktionen auf der Spieloberfläche des Softwareprogramms innerhalb eines zugewiesenen Zeitrahmens betätigt.
    iii. Der Dealer wartet auf ein Software-Signal des Spielers, das die Handlungsabsichten des Spielers wiedergibt, bevor er mit der Ausgabe zusätzlicher Karten an den Spieler fortfährt oder zum nächsten Spieler übergeht - es sei denn, der Kartenwert des Spielers liegt bei genau 21 (einundzwanzig)
    oder übersteigt 21 (einundzwanzig), in welchem Fall dem Dealer durch die Software signalisiert wird, zum nächsten Spiel überzugehen. Erfolgt seitens des Spielers keine Antwort innerhalb des durch das Casino festgesetzten Zeitrahmens, wird der Dealer durch die Software aufgefordert, ohne weitere Maßnahmen zum nächsten Spieler überzugehen.

    3.6 Die Kartenaufnahme
    Am Ende einer Spielrunde werden alle Karten auf der Spielfläche durch den Dealer von rechts nach links aufgenommen, indem eine Karte nach der anderen übereinander gelegt wird, um sie bei einer Frage oder einem Streit wieder in der richtigen Reihenfolge zurück auf den Tisch legen zu können. Jeder Dealer hat konsequent darauf achten, dass Karten immer nur in einer Richtung aufgenommen werden. Der Dealer nimmt zunächst seine eigenen Karten auf und verwendet Sie dazu, die Karten der Spieler zu dem Kartenstoß in der umgekehrten Reihenfolge der ursprünglichen Ausgabeordnung, von rechts nach links in der Weise hinzuzufügen, dass sich die Karten des Dealers letztendlich am Boden des Ablagestapels wiederfinden. Nach der Aufnahme werden alle Spielerkarten und die Karten des Dealers in die Kartenablage gegeben.

    3.7 Verdeckte Dealer-Karte

    Der Dealer wird seine verdeckte Karte weder anschauen, zeigen, noch erlauben, dass der Wert der Karte publik wird, bis alle Spieler ihre angeforderten Karten erhalten haben, es sei denn, die aufgedeckte Karte des Dealers ist ein Ass. Ist die aufgedeckte Karte des Dealers ein Ass, so bietet die Software den Spielern die Möglichkeit einer Versicherung und signalisiert dem Dealer nach Ablauf der gewählten Zeit für diese Handlung, zu überprüfen, ob die verdeckte Karte einen Blackjack ergibt

    4. UNTERSAGTE HANDLUNGEN

    4.1 Weder das Casino noch eine andere Person ist berechtigt, Karten zu entfernen, hinzuzufügen oder zu verändern, mit Ausnahme der in dieser Regelung aufgeführten Handlungen. Ebenso ist es einem Dealer oder Mitarbeiter des Casinos untersagt, einer anderen Person eine solche Handlung zu gestatten.

    4.2 Der Dealer vermeidet es, die Vorderseite einer Karte anzusehen oder sie anderen zu zeigen, bevor sie ausgeteilt wurde.

    4.3 Dem Dealer und der Tischaufsicht ist es untersagt, einen Spieler über die Spielstrategie zu beraten oder Empfehlungen für das angemessene Spiel eines Blattes zu geben, solange der Spieler noch eine Wette für das laufende Spiel offen hat. Einem Spieler mit einem Blackjack oder einer harten oder weichen Punktzahl von insgesamt 21 wird durch die Software keine weitere Karte angeboten.
    ii. Ein Dealer fügt seinem Blatt zusätzliche Karten hinzu, wie durch die Software signalisiert, bis er eine harte oder weiche Punktzahl von 17, 18, 19, 20 oder 21 hat.
    iii. Ein Dealer kann unabhängig von der Punktzahl keine zusätzliche Karte für sein Blatt ziehen, wenn hinsichtlich der Blätter aller Spieler Entscheidungen gefällt sind und die Punktzahl im Blatt des Dealers keine Auswirkung auf das Ergebnis hat.